Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen-Neubauamt Berlin

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Inhalt: Südstrecke des Havelkanals - weitere Informationen Teil 1

Ursprünglich ist der Havelkanal für das 750-t-Schiff (Großplauer Maßschiff) bemessen worden. Bei einer Kanalbreite von ca. 33 m und einem Muldenprofil mit einer Sohltiefe von 3 m konnte dieses Schiff im Begegnungsverkehr fahren.

Die Südstrecke des Havelkanals ist auf großer Länge mit Dämmen eingefasst, da schon der untere Betriebswasserstand bereichsweise über dem seitlich angrenzenden Gelände liegt. Die nicht gedichteten Dämme übernehmen bei Hochwasser eine Schutzfunktion für das dahinterliegende Gebiet, sie sind aber keine reguläre Hochwasserschutzeinrichtung im Sinne der Wasserwirtschaft.

Streckenweise verläuft die Südstrecke des Havelkanals in tiefgründigen Moorböden der Wublitzrinne. Um den Dammkörper auf tragfähigen Schichten zu gründen wurde er zum Teil in den Untergrund eingesprengt.
Aufgrund des ohne Verdichtung eingesprengten Dammkörpers und der damit veränderten Auflasten kam es in Teilbereichen zu starken Setzungen der Dämme.

Das Umfeld des Havelkanals wird durch landwirtschaftliche Nutzung der Polder geprägt, deren Grundwasserstand durch den Betrieb von Schöpfwerken abgesenkt wird.

Weitere Angaben über den Havelkanal finden Sie hier ...