Inhalt: Sonstige Baumaßnahmen
Nach der im November 1981 erfolgten Öffnung des Teltowkanals (TeK) von Westen her, wurde dieser nach Maßgabe der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel sukzessive für die Wasserstraßenklasse IV mit reduziertem Ausbaustandard ausgebaut.
Um möglichst bald die durchgängige Befahrbarkeit des TeK mit dem teilabgeladenen sogenannten Europaschiff zu realisieren, wurde in den 80er Jahren von der damals zuständigen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz vorrangig die Strecke selbst als Rechteckprofil (R-Profil) bzw. als kombiniertes Rechteck-Trapez-Profil (KRT-Profil) ausgebaut.
Der Ausbau im unmittelbaren Brückenbereich wurde in der Regel zurückgestellt, so dass hier heute noch das ursprüngliche, 1901 – 1906 beim Bau des TeK hergestellte Muldenprofil mit hölzerner Stülpwand, vorhanden ist.
Aus diesen Gründen wird die Uferbefestigung unter den betroffenen Brücken
derart instandgesetzt bzw. ertüchtigt, dass ein späterer Ausbau des TeK als
Bestandteil des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Nr. 17, Berliner
Wasserstraßen – Trasse Süd, nicht behindert wird.
Im Einzelnen sind das folgende Brücken:
- Eugen-Kleine-Brücke, TeK-km 15,67 (bereits fertig gestellt)
- Emil-Schulz-Brücke, TeK-km 17,01 (bereits fertig gestellt)
- Bäkebrücke, TeK-km 17,56 (bereits fertig gestellt)
- Krahmersteg, TeK-km 17,93 (bereits fertig gestellt)
- Hannemannbrücke, TeK-km 19,56 (bereits fertig gestellt)
- Siemensbrücke, Tek-km 19,74 (bereits fertig gestellt)
- Eisenbahnbrücke, TeK-km 20,42 (bereits fertig gestellt)
- Sieversbrücke, TeK-km 20,74 (bereits fertig gestellt)