Inhalt: Umgehungsgerinne im Bau
![]() |
Am 02. Mai 2007 wurde das fertige
Umgehungsgerinne zusammen mit dem Brandenburgischen Umweltministerium der
Presse vorgestellt. Die Resonanz war durchweg positiv. Seit diesem Tag
erläutert auch an Ort und Stelle eine Informationstafel Details der Anlage.
Weitere Informationen s.
Pressemitteilung vom 27. April 2007 30. Mai 2007 |
![]() |
Nach der erfolgreichen Justage ist das Gerinne nun pünktlich zu
Saisonbeginn für die Wasserbewohner voll nutzbar. Aber schon der Testbetrieb
verlief sehr erfolgreich, wie die Sichtung von mehreren Aalquappen, Plötzen,
Gründlingen und Barschen beweist. Auf dem Biberweg im Tunnel wurde zudem die
Fährte eines Tieres (wahrscheinlich Nutria) entdeckt. Zur Justage wurden zusätzlich vier Tonnen Findlinge aus dem Tagebau Jänschwalde unter fachlicher Begleitung in das Umgehungsgerinne eingebaut und die Strömung dabei manuell eingestellt. 28. Februar 2007 |
![]() |
Das Umgehungsgerinne befindet sich derzeit im
Testbetrieb. Die planmäßige Justage wird Ende Februar erfolgen. Dazu werden
die Strömungsverhältnisse an den einzelnen Schwellen vergleichmäßigt, um
auch kleineren Fischen den Aufstieg möglichst einfach zu gestalten. Größere
Barsche, wie auf dem Foto zu sehen, haben das Gerinne offensichtlich schon
angenommen. 30. Januar 2007 |
![]() |
Am 30. November wurde das Umgehungsgerinne probeweise in Betrieb genommen. In den folgenden Wochen sind die Feinabstimmung der Strömungsverhältnisse mit weiteren Probeläufen sowie Restarbeiten geplant. Damit zeichnet sich ab, dass die Bauarbeiten einen Monat früher als geplant beendet werden können. 30. November 2006 |
![]() |
Die ersten beiden Reihen mit Riegelsteinen im
Oberwasserbereich werden fertig gestellt. Zwischen den aufragenden
Riegelsteinen befinden sich in einer Reihe die kleineren Schwellensteine,
die später mit dem strömenden Wasser den Überfall bilden werden. 21. November 2006 |
![]() |
Die ersten drei Reihen mit Riegelsteinen (Findlinge
aus dem Tagebau Jänschwalde) sind fertig gestellt. Die versetzte Anordnung
der Steine fördert eine unregelmäßige und damit natürliche Strömung in den
Becken des Gerinnes. 27. Oktober 2006 |
![]() |
Das Böschungspflaster des Stimmingsgrabens wird
angepasst an den Fisch- und Bibereinstieg (im Hintergrund)
wiederhergestellt. 05. Oktober 2006 |
![]() |
Seit einer Woche wird nun das eigentliche Gerinne
hergestellt! Begonnen wurde im Straßendurchlass mit dem Einbau einer Berme
(Biber- und Otterwanderweg; im Foto rechts neben dem Radlader) und der Sohl-
und Böschungssicherung des Gerinnes. Es wird hier ganz speziell Sediment der
Havel verwendet, um den Fischen von Anfang an das gewohnte Milieu zu bieten. 25. September 2006 |
![]() |
Die Flügelwand des Fischeinstiegs wird betoniert. Aufgrund der späteren hohen
Beanspruchungen muss ein hochwertiger Beton mit der Festigkeitsklasse C 35/45
eingebaut werden. 18. September 2006 |
![]() |
Der zweite Bauabschnitt des Straßenduchlasses erhält
seitlich eine Verfüllung und oben eine Schutzabdeckung. Verwendet wird
jeweils Magerbeton C 8/10 11. September 2006 |
![]() |
Die Bewehrung der Flügelwand des Fischeinstiegs ist montiert. Im Hintergrund
sieht man die Schalung eines Beton-Spundwandholms. 08. September 2006 |
![]() |
Die Stahl-Bewehrung und Schalung des späteren
Einlaufbauwerkes im oberen Gerinnebereich ist fertig gestellt. Am
Einlaufbauwerk können dann mit einer Reuse Fische gezählt und der
Wasserzufluss fallweise mit einer Dammtafel gesperrt werden. 28. August 2006 |
![]() |
Die spätere Beton-Konstruktion für den Fischeinstieg
unterhalb der Staustufe ist eingeschalt. Gleichzeitig wird die Uferböschung
des Wehrgrabens wieder neu gepflastert. 24. August 2006 |
![]() |
Es werden Lockerungsbohrungen in der Rammtrasse für die Spundwandbaugrube
Straßendurchlass (2. Bauabschnitt) durchgeführt. Dies aufgrund einer großen
Anzahl von Hindernissen im Baugrund, welche damit vorab sondiert und beseitigt
werden können. 24. Juli 2006 |
![]() |
Für den späteren Schlitz, durch den die Fische in das
Gerinne einschwimmen können, werden neue Spundwände eingepresst. Die neuen
Spundwände werden dann mit der alten Kanalspundwand verbunden, welche später
für den Schlitz auf ganzer freier Höhe geöffnet wird. 14. Juli 2006 |
![]() |
Das zukünftige Gelände des Gerinnes im tiefer
liegenden Teil wird beräumt und in den nächsten Tagen um vorerst ca. einen
Meter abgetragen. Zu sehen sind auch vier Brunnen für die bauzeitliche
Grundwasserhaltung. 05. Juli 2006 |
![]() |
In den Wochen vom 19.-30.Juni 2006 werden Leitungen
für den zweiten Bauabschnitt der Baugrube für den Straßendurchlass umverlegt.
Vorhanden sind Gas-, Wasser-, Elektro- und Telkommunikationsleitungen, die
wegen der Spundwandarbeiten vorher aus der Rammtrasse heraus geschwenkt
werden müssen. 22. Juni 2006 |
![]() |
Die vorhandene Uferspundwand des Wehrgrabens (Stimmingsgraben)
wird durch neue Ankerpfähle gesichert. Die alte Verankerung muss entfernt
werden, da sie sich im Bereich des noch auszuhebenden Gerinnes befindet. Im
Wehrgraben lebt offensichtlich eine große Anzahl von Fischen, für welche
bisher an dieser Stelle der Havel die Endstation ihrer Reise stromaufwärts
ist. 08. Juni 2006 |
![]() |
Das dritte von insgesamt fünf
Stahlbeton-Fertigteilelementen für den Straßendurchlass wird eingehoben.
Jedes Fertigteil wiegt ca. 18 Tonnen und muss mit einem 100-Tonnen-Kran
eingehoben werden. Mit dem Einhub ist der erste Rohbauabschnitt
abgeschlossen. Der zweite Abschnitt soll Ende August/Anfang September 2006
abgeschlossen werden. 23. Mai 2006 |
![]() |
Seit zwei Tagen werden die beiden Baugruben gelenzt.
Hier ist die Grube für den Straßendurchlass dargestellt. Das mit CO2
neutralisierte Wasser wird seit zwei Tagen abgepumpt. Trotz des nun
anstehenden Drucks von 3 Metern Wassersäule sind keine Undichtigkeiten
aufgetreten. 16. Mai 2006 |
![]() |
Für die Baugrube des Einlaufbauwerkes wird die
Unterwasserbetonsohle mit Taucherhilfe eingebracht. Es kommt das
Pumpverfahren zum Einsatz, welches dem so genannten Contraktorverfahren
ähnelt. Die Betonsohle ist unverankert und 1,20 m dick (Dicke der
UW-Betonsohle in der Baugrube Durchlass 1,60 m). Nach ca. 10 - 14 Tagen
können die Baugruben gelenzt werden, um danach die weiteren Arbeiten im
Trockenen durchzuführen. 04. Mai 2006 |
![]() |
Die ausgesteifte Spundwandbaugrube für den
Straßendurchlass ist bis zum Grundwasserspiegel ausgehoben. Die nächsten
Schritte werden der vollständige Aushub und die anschließende Betonage der
Unterwasserbetonsohle sein. 27. April 2006 |
![]() |
Die ersten Spundbohlen werden
eingebracht. Es wird ein mäklergeführtes Pressgerät eingesetzt, das in einem
Arbeitsgang vier Bohlen einbringt. 12. April 2006 |
![]() |
Das Baufeld für den ersten
Baugrubenabschnitt für den Straßendurchlass ist freigemacht. Dafür mussten
ca. 10 Elektro-Leitungen verlegt und die Krakauer Straße bis zur Mitte
aufgebrochen werden. Der Verkehr wird einspurig an der Baustelle vorbei
geleitet. Im Hintergrund links sieht man das Wehrgebäude, von wo aus die
beiden Fischbauchklappen den Wasserstand der Haltung Brandenburg steuern. 06. April 2006 |
Weitere Informationen zu diesem Bauvorhaben des WNA Berlin können Sie der Pressemitteilung entnehmen.
























