Inhalt: Naturschutz und Landschaftspflege
Gemäß der aktuellen Gesetzgebung sind unvermeidbare Eingriffe in die Natur und Landschaft
entsprechend zu kompensieren.
Im Bereich der UHW wurden für den bereits erfolgten Ausbau der Wasserstraße Kompensationsmaßnahmen
planfestgestellt und zum Teil bereits ausgeführt.
An der Staustufe Brandenburg wurde für ca.
1,2 Mio. € ein Umgehungsgerinne für Fische
und andere Tiere fertig gestellt. Diese Anlage
ist ein wesentlicher Beitrag zur Vereinbarkeit
von ökonomischen und ökologischen Interessen.
Sie dient der Wiederherstellung der
Durchgängigkeit an der Staustufe Brandenburg.
Mit dem Nachweis der seltenen und als gefährdet
eingestuften Aalquappe konnten erste
Erfolge festgestellt werden. Daneben bevölkern
auch Aale, Rapfen, Barsche, Plötzen und
Gründlinge das Gerinne.
Darüber hinaus erhielten Polderflächen bei Schmergow und Krielow eine Aufwertung durch naturnahe Bewirtschaftung und teilweise Wiedervernässung. Eine Vielzahl von Waldflächen wurde ökologisch umgestaltet oder auf feuchten Standorten renaturiert. Diese Maßnahmen wurden teilweise schon umgesetzt. Sie gehören zu Flächenpools, die von der Flächenagentur Kulturlandschaft Mittlere Havel und von der Bundesforstverwaltung betreut werden.
Rückzugsräume finden Fische, Vögel und andere
Tiere in und an neuen Stillgewässern, die
im Uferbereich entstehen.
Wellenberuhigte Gewässerzonen sind durch
behutsame Uferschutzmaßnahmen an den Seen
und seenartigen Erweiterungen geplant.


